Hören, in normalen Worten erklärt

Die paar Begriffe, die hier auftauchen – ohne Fachchinesisch.

Audiogramm
Das Hörzeugnis eines Tieres: eine Kurve, die zeigt, wie leise ein Ton bei jeder Tonhöhe noch sein darf, damit es ihn gerade hört. Je tiefer die Linie liegt, desto feiner das Gehör. Es ist derselbe Test, den man beim Hörgeräteakustiker mit dir macht.
Ultraschall
Töne, die so hoch sind, dass dein Ohr sie nicht mehr registriert: über etwa 20.000 Hz. Für dich sind sie komplette Stille, ein Hund, eine Katze oder eine Fledermaus hören sie einwandfrei. Genau dort liegt die „stumme“ Hundepfeife.
Infraschall
Töne, die so tief sind, dass dein Ohr sie nicht mehr registriert: unter etwa 20 Hz. Statt sie zu hören, spürst du ein Zittern in der Brust, wie wenn ein schwerer Lkw vorbeifährt. Elefanten und Tauben nehmen sie wahr, sogar über Kilometer hinweg.
Hertz (Hz)
Hertz zählen, wie oft pro Sekunde ein Ton schwingt. Wenige Schwingungen = tief (das Grollen von Donner, etwa 30 Hz). Viele Schwingungen = hoch (das Piepen einer Mikrowelle, etwa 3.000 Hz). Und „1 kHz“ ist einfach die Kurzform für 1.000 Hz. Du hörst ungefähr von 20 Hz bis 20.000 Hz.
Hörschwelle
Die kleinste Lautstärke, bei der ein Ton aufhört, Stille zu sein: genau der Punkt, an dem ein Tier ihn zu hören beginnt. Je tiefer dieser Punkt, desto feiner das Gehör.
Teilchenbewegung
Dein Trommelfell fängt den Druck des Schalls ein, wie ein Segel den Wind. Viele Fische und Wirbellose machen etwas anderes: Sie spüren das winzige Hin und Her von Wasser oder Luft, während die Welle vorbeizieht. Das ist eher Fühlen als Hören.
Equalizer
Bässe, Mitten und Höhen getrennt lauter oder leiser drehen. Genau das machen die Klangregler an einer Stereoanlage – und genau das macht Animal Ears mit deinem Ton, damit er so klingt, wie ihn die jeweilige Art hört.