🦐 So hören Tiere
Fangschreckenkrebs: Ohren und Hörbereich in Hertz
Hemisquilla californiensis
Brüllt am Meeresboden in tiefem Grollen; wie er es hört, bleibt ein Rätsel.
Kurz gesagt
Ein Fangschreckenkrebs hört von etwa 20 Hz bis 1 kHz, und am besten trifft es bei 40 Hz. Mit Animal Ears kannst du jeden eigenen Ton nehmen und ihn genau so hören, wie es dieses Tier hören würde.
Der Fangschreckenkrebs gibt unter Wasser tiefe, grollende Laute von sich, vor allem in der Dämmerung. Wenn er sie erzeugt, nimmt er sie sehr wahrscheinlich auch wahr – vermutlich spürt er eher das Schwanken des Wassers als den Druck, in einem sehr tiefen Band von 20 bis 1.000 Hz. Aber sagen wir es klar: Niemand hat sein Gehör bisher präzise gemessen, diese Kurve ist also aus den Lauten abgeleitet, die er macht.
Hertz (Hz)
Welche Tonhöhen es hört
Hertz zählen, wie oft pro Sekunde ein Ton schwingt. Wenige Schwingungen = tief (das Grollen von Donner, etwa 30 Hz). Viele Schwingungen = hoch (das Piepen einer Mikrowelle, etwa 3.000 Hz). Und „1 kHz“ ist einfach die Kurzform für 1.000 Hz. Du hörst ungefähr von 20 Hz bis 20.000 Hz.
Ein tiefer Ton grollt (denk an Donner), ein hoher Ton pfeift (denk an eine Mücke). Diese drei Zahlen zeigen, wie weit dieses Tier nach unten kommt, wie weit nach oben und welche Tonhöhe es am klarsten von allen hört.
| Tiefster Ton | 20 Hz |
|---|---|
| Höchster Ton | 1 kHz |
| Hört es am klarsten | 40 Hz |
| Was du hörst | 20 Hz – 20 kHz |
Deine Ohren gegen die eines Fangschreckenkrebs
Dafür verpasst es die Höhen, die du noch hörst: über etwa 1 kHz ist für es nichts mehr da.
Audiogramm
| Hertz (Hz) | Hörschwelle |
|---|---|
| 20 Hz | 8 dB |
| 40 Hz | 4 dB |
| 60 Hz | 5 dB |
| 100 Hz | 10 dB |
| 200 Hz | 18 dB |
| 400 Hz | 28 dB |
| 700 Hz | 38 dB |
| 1 kHz | 45 dB |
Underwater: produces low-frequency rumbles (~20–60 Hz) and likely detects the particle-motion component of sound. Detection organ unresolved; curve derived from the sound-production spectrum, relative units — not a measured audiogram.
Hört ein Fangschreckenkrebs Dinge, die du nicht hören kannst?
Ein Fangschreckenkrebs nimmt alles von 20 Hz (das Tiefste) bis 1 kHz (das Höchste) wahr und hört am besten bei etwa 40 Hz.
Dafür verpasst es die Höhen, die du noch hörst: über etwa 1 kHz ist für es nichts mehr da.
Häufige Fragen
Welche Töne hört ein Fangschreckenkrebs?
Ein Fangschreckenkrebs nimmt alles von 20 Hz (das Tiefste) bis 1 kHz (das Höchste) wahr und hört am besten bei etwa 40 Hz.
Hört ein Fangschreckenkrebs Dinge, die du nicht hören kannst?
Dafür verpasst es die Höhen, die du noch hörst: über etwa 1 kHz ist für es nichts mehr da.
Wie schafft es Animal Ears, dass ein Ton klingt wie für ein Fangschreckenkrebs?
Forscher haben Ton für Ton gemessen, wie leise ein Geräusch sein darf, damit ein Fangschreckenkrebs es gerade noch hört. Wir nehmen diese Kurve und legen sie wie einen riesigen Equalizer über deine Aufnahme: Wir drehen die Töne hoch, die das Tier hervorragend hört, und senken oder entfernen die, die für es schlicht nicht existieren. Das Ergebnis kommt dem nahe, was es wahrnehmen würde – ankommen wird es trotzdem in deinen Ohren.
Hertz (Hz)
Hertz zählen, wie oft pro Sekunde ein Ton schwingt. Wenige Schwingungen = tief (das Grollen von Donner, etwa 30 Hz). Viele Schwingungen = hoch (das Piepen einer Mikrowelle, etwa 3.000 Hz). Und „1 kHz“ ist einfach die Kurzform für 1.000 Hz. Du hörst ungefähr von 20 Hz bis 20.000 Hz.
Woher diese Zahlen stammen
- Staaterman, E. et al. (2011). Rumbling in the benthos: acoustic ecology of the California mantis shrimp. Aquatic Biology, 13, 97–105. doi:10.3354/ab00361
- Dinh, J.P. & Radford, C. (2023). Sound detection and production… in decapod and stomatopod crustaceans. J. Exp. Biol., 226, jeb243537. doi:10.1242/jeb.243537
- Patek, S.N. & Caldwell, R.L. (2006). The stomatopod rumble: low-frequency sound production in Hemisquilla californiensis. Mar. Freshw. Behav. Physiol., 39(2), 99–111. doi:10.1080/10236240600563289
Animal Ears
Animal Ears holen
Lade einen eigenen Ton hoch und höre ihn genau so, wie ihn ein Tier hören würde.